{"id":831,"date":"2018-08-17T14:02:34","date_gmt":"2018-08-17T14:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/mostly-harmless.org\/?p=831"},"modified":"2018-08-19T01:56:03","modified_gmt":"2018-08-19T01:56:03","slug":"cartagena","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mostly-harmless.org\/?p=831","title":{"rendered":"Cartagena"},"content":{"rendered":"<p>Die Ankunft in Cartagena verlief problemlos. Direkt beim Yachtclub, wo wir landeten, gab es einen Supermarkt und Bankomat, der keine Provision verlangte und das Taxi zum Hostel kostete keine zwei Franken (ich teilte es mir mit Jason und Belle, welche sich entschieden, im selben Hostel wie ich zu bleiben). Nach einer selbst f\u00fcr italienische Verh\u00e4ltnisse guten Pizza trafen wir uns f\u00fcr eine gratis Stadttour durch die wundersch\u00f6ne Altstadt und gingen dann ein paar Bierchen trinken. Aufgrund der aufregenden Nacht im Hafen waren wir alle recht m\u00fcde und gingen fr\u00fch ins Bett.<br \/>\nDer Tag darauf war gr\u00f6sstenteils Office Day, wo ich meine Zeit in Kolumbien plante und die Fl\u00fcge und Einreisebedingungen f\u00fcr Kuba checkte. Jetzt habe ich einen groben Plan, der mich von hier nach Santa Marta, dann Medellin, Salento und zuletzt nach Bogota bringt. Von dort geht es weiter nach Kuba und dann wieder zur\u00fcck in die Realit\u00e4t. Abends traf ich mich noch mit Caroline f\u00fcr einen Spaziergang durch die Altstadt im sch\u00f6nen Licht des Sonnenuntergangs und zum Abendessen in einem lokalen Restaurant, das uns unser guide vom Tag davor empfuhl (tiene los tres &#8220;B&#8221;: bueno, bonito, barato). Das Tagesmenu hier in Kolumbien besteht \u00fcblicherweise aus Suppe als Vorspeise, dann eine Sorte Fisch oder Fleisch mit Reis, Platanen und Bohnen; war super! Wir gingen noch an den Plaza Trinidad, wo sich Nacht f\u00fcr Nacht Backpacker und Locals treffen um ein paar gem\u00fctliche Bierchen zu trinken und zu schw\u00e4tzen. Die Getr\u00e4nke werden von locals aus K\u00fchlboxen, die sie an Gurten um den Hals tragen, verkauft. Man wird auch alle 5 Meter f\u00fcr Drogen angehauen; als Jason etwas Gras kaufen wollte, begann die beste Unterhaltung des Abends. Der dealer war selbst so high, dass er praktisch nichts mehr auf die Reihe brachte und sprach kaum Englisch, sodass er, w\u00e4hrend sie auf die Lieferung warteten, alle dreissig Sekunden mit Jason durch das Gespr\u00e4ch &#8216;you okay?&#8217; &#8216;yeah I&#8217;m fine how are you?&#8217; &#8216;yeah great man&#8217; ging. In Anbetracht dessen, dass der Deal \u00fcber eine Stunde zur Abwicklung br\u00e4uchte, war das \u00e4usserst unterhaltsam f\u00fcr uns Beisteher. Jason hatte ihm erkl\u00e4rt, er habe f\u00fcnfzig Dollar und wolle Gras, woraufhin ihm der dealer seine ID gab und verschwand. Dann kehrte er mit Kokain f\u00fcr 80 zur\u00fcck&#8230; Als Jason das ablehnte, ging er recht entt\u00e4uscht davon um das Gras zu besorgen und entschuldigte sich f\u00fcr die Verwechslung. Bevor er ging, gab er Jason aber noch seine Cap, zus\u00e4tzlich zur ID. Die Szene h\u00e4tte aus Monty Python sein k\u00f6nnen. Als dann alles arrangiert war, inspirierte sie uns, Geschichten \u00fcber skurrile Drogendeals auszutauschen, wovon vor allem Jason hervorragende hatte. Dabei unterhielten uns verschiedenste Strassenk\u00fcnstler, die auf dem Plaza ihre shows auff\u00fchrten. Der sehr unterhaltsame Abend machte den Office Day mehr als wett. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ankunft in Cartagena verlief problemlos. Direkt beim Yachtclub, wo wir landeten, gab es einen Supermarkt und Bankomat, der keine Provision verlangte und das Taxi zum Hostel kostete keine zwei Franken (ich teilte es mir mit Jason und Belle, welche sich entschieden, im selben Hostel wie ich zu bleiben). Nach einer selbst f\u00fcr italienische Verh\u00e4ltnisse guten Pizza trafen wir uns f\u00fcr eine gratis Stadttour durch die wundersch\u00f6ne Altstadt und gingen dann ein paar Bierchen trinken. Aufgrund der aufregenden Nacht im&#8230;<\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"http:\/\/mostly-harmless.org\/?p=831\"> Read More<span class=\"screen-reader-text\">  Read More<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":838,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/831"}],"collection":[{"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=831"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/831\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":832,"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/831\/revisions\/832"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/838"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/mostly-harmless.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}