{"id":1155,"date":"2024-01-24T16:24:28","date_gmt":"2024-01-24T16:24:28","guid":{"rendered":"http:\/\/mostly-harmless.org\/?p=1155"},"modified":"2024-01-24T16:24:28","modified_gmt":"2024-01-24T16:24:28","slug":"tag-3-fun-dives","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mostly-harmless.org\/?p=1155","title":{"rendered":"Tag 3: Fun dives"},"content":{"rendered":"<p>Am dritten Tag ist unser Plan, die safety drills und valve drills mit dem richtig eingestellten harness weiter zu festigen, und mich als diver 1 zu \u00fcben. Diver 1 hat die Aufgabe, eine Schnur vom offenen Wasser zur Hauptlinie im H\u00f6hlensystem zu legen, sodass wir auch wieder herausfinden. Schn\u00fcre um Steine zu wickeln wird eine ernstzunehmende Aufgabe, wenn es Basis zum \u00dcberleben wird. Im Falle eines silt-outs (Aufwirbelung von Bodensatz, reduziert die Sicht auf wortw\u00f6rtlich Null), verlassen wir die H\u00f6hle, indem wir die main cave line umgreifen und dieser folgen. Das beansprucht die Schnur mechanisch, weswegen sie sehr sicher und gespannt gelegt werden muss. Bei jeder abzweigenden Schnur pr\u00fcft man dann haptisch\/blind, ob es sich um die eigene handelt &#8211; vermutlich gehen schon die meisten nach draussen, aber ist das ausreichend f\u00fcr sicheres Tauchen?&#8230; =) Wir markieren also unsere eigene Linie mit einem REM\/cookie, der f\u00fcr jeden Taucher personalisiert ist. Dies macht man durch Aufmalen einzigartiger Symbole und durch Einf\u00fchren von Kerben und L\u00f6chern mit einem L\u00f6tkolben in das Plastik. Nachdem also unsere Schnur an die main line angebunden und mit den cookies versehen ist, k\u00f6nnen wir sicher in die H\u00f6hle tauchen, im Wissen, dass wir selbst mit Null Sicht sicher wieder an unserem Eingang hinauskommen.<br \/>\nGetaucht sind wir in UTJ&#8217;s Haus-Cenote, Tajma-Ha. Deren Besitzer hatten seit meinem letzten Besuch die Idee, die Cenote etwas zu vergr\u00f6ssern und eine \u00f6ffentliche Badi draus zu machen. Ein paar Bagger sp\u00e4ter ist die H\u00f6hle mit 30 cm Bodensatz verdreckt, was grosse Aufmerksamkeit fordert, um mit den Flossen nicht den Dreck aufzuwirbeln &#8211; wir wollen ja nasse Steine anschauen.<br \/>\nDer erste Tauchgang ging stromaufw\u00e4rts entlang der Junma River Line. Hier hat es viel auf und ab, was den Tauchgang zusammen mit dem Bodensatz anspruchsvoll und interessant macht. Arya ist hier diver 1 und legt unsere pers\u00f6nliche Schnur. Die Steine sind mittelm\u00e4ssig sch\u00f6n, aber wir wollen die Highlights bis zum Ende aufheben \ud83d\ude09<br \/>\nDer zweite Tauchgang ging vom selben Loch stromabw\u00e4rts entlang der Sagrado Line. Hier war ich diver 1 und legte die Schnur ziemlich souver\u00e4n, auch wenn mit etwas Verbesserungspotential: ein wenig mehr Spannung w\u00e4re gut (an jedem tie-off mehr nachziehen) und die Schnur sollte etwas neben\/unter mir und parallel sein, w\u00e4hrend ich mit ihr schwimme. Als i-T\u00fcpfelchen k\u00f6nnte ich noch auf der fernen Seite der main line sein, wenn ich unsere daran befestige; so ist mein K\u00f6rper nicht \u00fcber unserer Schnur und mein Team kann besser meine Arbeit kontrollieren. Aber soweit alles richtig, yay!<br \/>\nIn der Mittagspause hatte ich noch ein spannendes Gespr\u00e4ch mit Arya zu rebreathers, welche ich seit dem Tod von Andy aus Utila immer als gef\u00e4hrlich betrachtet hatte. Sie gab mir eine andere Perspektive: mit einem rebreather hat man (im Kontext eines Tauchgangs) fast unendlich lang Atemgas. Es ist also ein Sicherheitsfaktor Zeit, welchen man zum L\u00f6sen anderer Probleme nutzen kann. Ich glaube immer noch nicht, dass ich das machen werde. Aber mir kame eine spannende Idee f\u00fcr ein Forschungsprojekt. CO2 capture aus der Luft ist ein boomendes business mit viel research grants &#8211; im Gegensatz zu H\u00f6hlentauchen. Dennoch nutzen beide \u00e4hnliche Materialien, um CO2 zu absorbieren. Ich f\u00e4nde es spannend, die f\u00fcr carbon capture entwickelten Materialien in rebreathers zu testen und zu schauen, wie sie verglichen mit den normalen CO2 absorbers aus dem Tauchbusiness abschneiden. Ich hab die Idee mal bei UTJ platziert, falls sie jemand kennenlernen, der rebreathers weiterentwickeln will =)<br \/>\nAm Ende des zweiten Tages war ich k\u00f6rperlich fertig. Mein Kreislauf hat sich jetzt von B\u00fcro auf aktiv umgestellt und ein Mittagessen wird n\u00f6tig, um nicht die Konzentration am Nachmittagstauchgang zu verlieren.<br \/>\nDer n\u00e4chste Tag wird ein Ruhetag, wo ich mit meinem Dirtywave M8 etwas Musik mache und dann am Nachmittag am Strand ein, zwei Bierchen trinken gehe, bevor es dann an Tag 5 weitergeht zur Cenote Car Wash in Tulum. Das war eine der coolsten Cenoten, in denen ich letztes Mal war, freue mich schon!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am dritten Tag ist unser Plan, die safety drills und valve drills mit dem richtig eingestellten harness weiter zu festigen, und mich als diver 1 zu \u00fcben. Diver 1 hat die Aufgabe, eine Schnur vom offenen Wasser zur Hauptlinie im H\u00f6hlensystem zu legen, sodass wir auch wieder herausfinden. Schn\u00fcre um Steine zu wickeln wird eine ernstzunehmende Aufgabe, wenn es Basis zum \u00dcberleben wird. 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