{"id":705,"date":"2018-06-10T03:09:32","date_gmt":"2018-06-10T03:09:32","guid":{"rendered":"http:\/\/mostly-harmless.org\/?p=705"},"modified":"2018-06-10T03:17:25","modified_gmt":"2018-06-10T03:17:25","slug":"honduras","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mostly-harmless.org\/?p=705","title":{"rendered":"Honduras!"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt wieder Spanisch sprechen, sag ich mir st\u00e4ndig. Ganz umgestellt hab ich geistig noch nicht, vor allem weil hier viel Englisch gesprochen wird, von Amerikanern und viele der Hondurasianer (?) hier auf den Keys auch sehr gut Englisch k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber fangen wir in Belize an. Am Flughafen fiel mir 2 Meter vor der Sicherheitskontrolle ein, dass ich eines der vier Taschenmesser, die ich dabei hab (2 normale, ein Mini-Messer und ein Bestecksatz), noch im Rucksack ist. Ich hoffte auf die karibische Gem\u00fctlichkeit und erwartete, meine aufgegebene Tasche noch beim Schalter zu finden. Leider nein&#8230; aber als ich die freundliche Mitarbeiterin, die beim Check-in eh schon mit mir geflirtet hatte, nach der Tasche fragte und ihr die Situation erkl\u00e4rte, nahm sie mich mit nach hinten, wo ich das Messer verstauen konnte. So nahmen sie mir bei der Kontrolle dann nur das Feuerzeug weg, das noch im Rucksack war&#8230; Wie so h\u00e4ufig in den letzten zwei Monaten blieb mir nichts anderes, als mir stille die sehr treffenden Worte Forrest Gumps im Kopf zu zitieren: I am not a smart man.<br \/>\nVon der Cessna war ich dann begeistert! W\u00e4hrend wir einstiegen, belud einer vom Bodenpersonal den Flieger mit unserem Gep\u00e4ck, das er auf einem John Deere Rasenm\u00e4her mit Anh\u00e4nger hergebracht hatte. Im Flugzeug sass ich mich ganz vorne hin, direkt hinterm Pilot, so hatte ich Sicht vorne durch die Scheibe und konnte ihnen beim Fliegen und navigieren zuschauen. War super spannend und kurz vor Landung wurden wir noch mit einem Regenbogen, der sich von \u00fcber bis unter uns spannte, beschert.<br \/>\nRoatan gefiel mir ganz gut, hatte ein starkes Party Feeling aber h\u00fcbsch. Kaum in west end angekommen, lernte ich schon Tony, den lokalen pimp und Drogenh\u00e4ndler kennen. Nachdem ich ihm freundlich erkl\u00e4rt hatte, dass ich heute ohne seine Dienst auskommen w\u00fcrde, war das f\u00fcr ihn voll in Ordnung, meine Freundschaft sei ihm eh wichtiger als Geld. Und so schw\u00e4tzten wir noch ein bisschen&#8230; er ist 32 und noch nie von Roatan runtergekommen&#8230;<\/p>\n<p>Am Tag darauf verschlief ich fast die F\u00e4hre, da ich ein dorm ganz f\u00fcr mich alleine hatte und mich in den caba\u00f1as im Wald richtig wohl f\u00fchlte. So reichte es noch f\u00fcr ein kurzes Mittagessen und dann ging es wieder aufs Boot. Kurz vor Utila wurden wir von Delfinen begr\u00fcsst, die Kapriolen schlagend auf sich aufmerksam machten. Das gute Omen best\u00e4tigte sich schnell: die Insel ist genau nach meinem Geschmack! Keine Autos, viele Locals, Expats sind alles \u00fcbriggebliebene Hippies oder Taucher und es ist billig. Nachdem die Formalit\u00e4ten im Dive Shop erledigt waren, luden sie mich noch zu einer Pr\u00e4sentation \u00fcber das Wildlife auf der Insel ein; Referentin war eine britische Doktorandin, die in einer Stunde uns viel \u00fcber die Tierarten, vor allem Iguanas, beibrachte. Es ist echt spannend, sie haben hier viele Sorten, die es nirgendwo sonst gibt und finden regelm\u00e4ssig neue Tierarten, die noch nicht beschrieben sind. Ein ihr wichtiges Anliegen ist es, die lokalen Iguanas, liebevoll Swamper genannt, zu sch\u00fctzen. Daf\u00fcr hat sie uns einen Hashtag gegeben, ich bin mir aber nicht ganz sicher, was ich damit machen kann und wie es den Eidechsen hilft&#8230;<br \/>\n#savetheswamper<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt wieder Spanisch sprechen, sag ich mir st\u00e4ndig. Ganz umgestellt hab ich geistig noch nicht, vor allem weil hier viel Englisch gesprochen wird, von Amerikanern und viele der Hondurasianer (?) hier auf den Keys auch sehr gut Englisch k\u00f6nnen. Aber fangen wir in Belize an. Am Flughafen fiel mir 2 Meter vor der Sicherheitskontrolle ein, dass ich eines der vier Taschenmesser, die ich dabei hab (2 normale, ein Mini-Messer und ein Bestecksatz), noch im Rucksack ist. 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